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Samstag, 1. Mai 2010

Manchmal, sonntags...

... bleiben wir einfach im Bett und gucken fern und machen Fellpflege.



(Dass er ruhiger wird, merkt man daran, dass er sich schneller einfangen lässt, wenn er aus dem Garten abhaut...)

Dienstag, 27. April 2010

Daily Photo: Klettermaxe

Leckerchen ganz vorne auf die Leiter und ab geht's.



Wenn Hund weiß, wie man umdreht und sicher abspringt, kommen die Leckerchen gemeinerweise weiter nach hinten.



(Sommer 2008)

Sonntag, 11. April 2010

Reizangel, die dritte...

... mit der Erfahrung, dass unser Garten nicht reizarm genug ist. Heute gab es ein Einspielen und dann die erste Schwierigkeit: Ablegen und warten, bis das Kaninchen auf dem Boden ist. Freigabe und los geht die Jagd! Einmal hat Kalle es ausgetestet, worauf das Kaninchen nicht zur Jagd freigegeben wurde. Danach war das kein Thema mehr. Leider hat dann mitten in der Jagd der Kläffer am Ende der Straße gekläfft. Kalle blieb stehen, das Kaninchen im Maul... und dann ließ er es fallen, um kläffen zu gehen :(

Also morgen in unseren etwa 5 Durchgängen wahrscheinlich wieder von vorne: Viel Aktion, nur Spaß, kein Pflichten. Ein Schritt vor, zwei zurück...

Samstag, 10. April 2010

Ein neues Kaninchen...

... wohnt jetzt in unserem Stall. Sehr pflegeleicht - es braucht kein Futter und kein Wasser, seine einzige Aufgabe besteht darin, nach Kaninchen zu riechen.

Na guuuut, es ist nur ein Fell, und lebendig ist es nur ein bisschen, weil es an einer Reizangel hängt und da tanzen und rennen kann. Zumindest für Kalle.

Derzeit macht das Spiel mit dem Kaninchen nur Spaß. Kalle fängt es und dann raufen wir ein bisschen drum und dann wird Frauchen stocksteif und spielt nicht mehr mit, bis er es bewusst löslässt - und dann geht das Spiel von vorne los.

Hier spielen wir uns ein. Kalle findet das Kaninchen jetzt schon ziemlich toll (zweiter Tag) und als er es erwischt, lasse ich ihn damit ein bisschen rumspinnen und vermeide bloß den Zug auf der Schnur.



Erste allerkleiner Miniansprüche. Wir zerren mit dem Dummy und wenn ich aufhöre mitzuspielen, gibt Kalle ihn frei und geht einen Schritt zurück. Und weiter geht's!



Ziel ist, dass Kalle sein Kaninchen wirklich sehr sehr gern haben möchte und dies aber nur über Aufmerksamkeit auf mich erreicht. Wir werden berichten. :)

Dienstag, 14. Juli 2009

Ein Tag mit 28 Stunden...

... der würde mir heute gut passen. Aber da auch dieser leider nur 24 Stunden hat, hier das schnelle Fazit: Kalle war toll. Ich war ruhig. Zusammen hatten wir Spaß!

Es kam leider zu einer zu engen Begegnung mit einem Rudel (Rüde, Hündin, Junghund) einer Molosserart, die mir ganz und gar nicht gefallen hat. Das war Ernst von der Hündin und Kalle hat sie auf 2m im Schach gehalten, die Hosen gestrichen voll, aber überlebenswillig. Das hätte böse werden können, ließ sich dann aber doch leicht splitten. Da ich allerdings einiges zu früh da war und mir diese ungezielte Umherstreifen von Hunden, deren Besitzer stehen oder sitzen, im Moment nicht gefällt, sind wir bis zum Beginn der Übungsstunde auf einen der anderen Plätze gegangen und haben uns ein bisschen zusammen beschäftigt und eingestimmt.

In der Gruppenstunde war er toll. Kommandos, die er noch nicht sauber ausführt, habe ich weggelassen, um mir z.B. ein korrektes Fuß nicht zu vermasseln. Detailarbeit ist nach wie vor etwas, das ich selbst leisten muss, wenn ich Unterordnung sportlich machen möchte. Dinge die er kennt, z.B. Platz, hat er felsenfest ausgeführt. Es gibt in der Kursdurchführung Unterschiede zum Augsburger Modell, aber genauso Gemeinsamkeiten. Ich kam mir also nicht ganz vor wie von einem anderen Stern, fühlte mich sicher, war daher ruhig und vorausschauend. Es hat also gepasst für uns!

Am Ende gab es nochmal was sehr blödes... Kalle war nach der Stunde lustig und hat einen Border angesteckt. Zusammen sind sie losgefetzt, es war eine Freude, ihnen zuzuschauen. Dann kam das Molosserrudel wieder und Kalle wurde am Zaun gestellt. Ich war weiter weg und musste laut rufend darum bitten, dass sie ihre Hunde abrufen - Kalle konnte entkommen, der Border wollte weiterspielen, und Kalle knallte halb fliehend, halb spielend mit Schmackes seitlich gegen einen Baum. Er blieb sofort erstarrt stehen, hat den Schmerz mit dem Border verknüpft und hin war die Freundschaft - schicke weiße Zähne hat er, der Kalle.

Und nun schnell schlafen, um halb 6 ist die Nacht schon wieder vorbei... und wenn ich es Donnerstag pünktlich aus dem Büro schaffe, dann darf auch der Schäferhund im Tibeterpelz mal wieder Gruppenstundenluft schnuppern.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Komm mit!

Kein guter Stern steht derzeit über einer Zusammenkunft der Frankfurter Tibeterin und ihres blonden Freundes Nervkaspers vom Land. Während wir die letzten Treffen aus Zeit- oder Fahrzeugmangel oder beidem absagen mussten und es nicht mal zur Hunderunde geschafft haben, fiel eine weitere Verabredung heute leider wieder aus. Aber irgendwann wird es schon mal wieder klappen. :)

Meinem Mr. 220Volt, Zweitname Adrenalin hatte ich allerdings für heute schon ein mamafreies Einzelgassi versprochen und so machten wir uns, leerer Akku an der großen Kamera sei Dank, mit iPhone, Futterbeutel und Flexi auf unseren einsamen Gassiweg durch die Felder.



Ein freundliches Gesicht an unserem ersten Haltepunkt...



... und dann haben wir an einem gemähten Abschnitt sehr nette Rebhühner getroffen. Die haben einmal von der anderen Bachhälfte her - ja was eigentlich? Gegackert? Gekräht? Den alarmierten Kalle habe ich absitzen lassen, dann abgeleint und losgeschickt. Die Rebhühner hielten brav den Schnabel und mein Jägermeister lief einmal auf...



... und einmal ab...



... drehte dann um... (suche den Hund)



... und kam lieber Vollspeed und fröhlich wieder zurück.



Braver Bube! Und weil's so schön war, hab ich ihn angeleint, absitzen lassen, abgeleint und nochmal losgeschickt. Und als er am Bach war, hab ich ihn diesmal abgerufen und er ist sehr fein zurückgekommen.

Das Rebhuhnspiel haben wir dann noch ein paarmal gemacht, bis er auf das Krähen nicht mehr reagiert hat. Weiter zum Bach...



... und vorbei an einem der schicken Neubauten, die bezeugen, dass ich nicht neurotisch bin und der neue Pächter unseres Reviers seine Aufgaben ernst nimmt, weswegen wir zum Gassi lieber wegfahren.



Da mein Hexenschuss-Rücken sich meldete, sind wir die kleinere Runde am Bach zurück Richtung Ort gelaufen, die uns an einem kleinen immergemähten Wiesenstück vorbei führt, wo wir immer ein bisschen üben. Was mit Bhyi-Bo Kämpfe um Millimeter und Sekunden sind, kennt Kalle schon von klein auf: Sitz und Platz auf Entfernung.



Auf der Weide kurz vor den ersten Häusern gibt es zur Zeit auch wieder ein paar Tiere, und dass diese Kuh nicht aufgestanden ist, fand Kalle sehr komisch.



Noch ein paar Schritte durch den Ort und wir sind wieder zuhause. Kalle hat auch sofort seine Arbeit wieder aufgenommen: Mama bewachen.




Tja Kalli, tut mir leid - Hochheimer Hundewiese war das nun nicht, aber ich hoffe, du hattest trotzdem ein bisschen Spaß! :)

Dienstag, 19. Mai 2009

Wo ist denn dein Spiel?

Kalle hat aus Amerika auch einen Ultimate Bone mitgebracht bekommen - und er liebt ihn heiß und innig. Heute hab ich mich dann an unsere Lieblingsbeschäftigung aus dem letzten Sommer erinnert:

Kalle, wo ist denn dein Spiel? :)

Kalli wird dann ganz hektisch, weil er sofort weiß, um was es geht, aber natürlich nicht mehr weiß, wo er denn sein Spiel gelassen hat. Balkon? Garten? Obere Etage? Untere Etage? Körbchen? Box? ... Liegt zufällig etwas anderes herum (bei uns gibt es immer nur ein Spielzeug zur freien Verfügung), versucht er es erstmal halbherzig damit, weiß aber schon, dass ich sagen werde, "nein, ein anderes!"

Irgendwann findet er schließlich sein Spiel, tötet es mit einem gezielten Mäuselsprung und präsentiert es stolz wie Oskar :)))

Heute war ich dann ganz besonders gemein, denn sein Spiel lag gleich bei ihm und ich wollte, dass er es mir bringt. Zudem hab ich sein Hirn gelöscht, indem ich erst eine Tüte Ziwi-Peak aufgemacht hab. Er saß also vor mir, weil er Hoffnung auf ein Leckerchen hatte, musste mir zuhören ("Wo ist denn dein Spiel?"), sich ein paar Schritte wegdrehen, sein Spiel aufnehmen ("Bring!") und es gegen ein Leckerchen tauschen.

Resultat: Er kann zuhören und hat eine Vorstellung davon, was ich wahrscheinlich will.

Jetzt muss ich ihn wohl nur noch dazu bringen zu glauben, dass das was ich will auch das ist, was er will. ;)

Freitag, 8. Mai 2009

Wochenende!

Und zum Start ins Wochenende erstmal einen schnellen "wie es uns geht"-Eintrag.

Erstens: Vor 18 Minuten wurde von zwei sehr netten media-markt-Lieferanten meine neue Waschmaschine geliefert. Das allerdings erst, nachdem ich gestern Abend dort mit einem Puls von 180 und entsprechender Halsschlagaderschwellung das Rumpelstilzchen gegeben habe. Warum? Punkt 1: Der Mitarbeiter, der uns gestern anrufen wollte, hat nicht angerufen. Er ist auch nicht krank, sondern im Urlaub. Wie bitte wollte er uns anrufen, um Bescheid zu geben, ob unsere Maschine da ist? Punkt 2: Der Blomberg-Mitarbeiter, der den 1:1-Austausch garantiert hat, ist? Ebenfalls in Urlaub. Drittens: Auf dem Bearbeitungsschein zu unserer Reklamation steht, dass die Maschine am 02.05. zu media-markt geliefert werden sollte. Was wurde natürlich nicht geliefert? Und wovon wusste natürlich ein anderer Mitarbeiter bei Blomberg nichts? Wie ich da rumgerannt bin, 12 Tage ohne Waschmaschine mit Reklamation am 27.04. und NICHTS war bisher in Gang gebracht - man darf es sich vorstellen, wenn man mich mal böse erlebt hat. Und sowas macht mich sehr, sehr böse. Ich glaube, wir waren dann auch bei einer "Stresskunden"-Mitarbeiterin... die innerhalb von 10 Minuten drei Telefonate geführt und mir die Maschine für heute versprochen hat, zwischen 16.30 und 20 Uhr. PUNKT 16.30Uhr standen also die netten Männer vor der Tür. Und ich hab zwei eiskalte alkoholfreie Bier und 10 EUR für's Wochenende spendiert, so froh war ich. Wenn die Maschine jetzt allerdings auch nach 4 Waschgängen aufgibt, dann Gnade Gott dem Mitarbeiter, der sie meinem Mann verscherbelt hat - wenn er je aus dem Urlaub zurückkommt.

Zweitens: Es gab einen bösen Zwischenfall wegen Kaya mit dem stinkstiefeligen Lhasa-Apso Sako und dem "Machst du mich jetzt etwa an"-Stelzentier Kalle. Dank meiner hervorragenden Ausbildung in Erster Hilfe für Hunde und meinem FAD-BAG Middle hat der Lhasa nun einen 1a-Ohrenverband, der für Belüftung sorgt. Mein Bruder allerdings war geschockt und hat auch dazwischengegriffen, was ihm einen dicken Finger durch einen Biss seines eigenen Hundes beschert hat. Sobald ich wieder Teilzeit arbeite, muss ich mit Kalle einige Dinge angehen... das war das erste Mal, dass es Verletzungen gab. Und blöderweise war ich nicht da.

Drittens: Für das ganze Haussitting und den Schock mit dem Hundebiss ist mein Mann dann gestern mit meinem Bruder gerade mal spontan nach Frankfurt gefahren und dann nach Malle geflogen - sein erster Flug. Die letzte Meldung kam aus der Schinkenstraße und Big-Brother Jürgen sollte gleich auftreten zur Happy Hour, 2 Liter Bier 4 EUR. Ich weiß nicht, ob das wirklich zu den Sachen zählt, die ein Mann mal gemacht haben muss... auf alle Fälle haben sie es am Sonntag beide hinter sich. Ob sie allerdings viel von ihrem sehr schönen Hotel 20m vom Strand weg am Balneario 1 haben, bezweifle ich. Aber ok - tres cervezas con muchas espumas, por favor. Trinkt eins für mich mit.

Viertens und letztens erstmal, denn ich muss zur großen Putz- und Waschrunde starten: Wer morgen rund um Wörrstadt ist, darf gern mal im Tier-Fachmarkt Rheinhessen reinschauen. Von 9-14 Uhr mache ich Promotion für Brit-Care. Ihr müsst auch nichts kaufen, aber ich freu mich immer über bekannte Gesichter. :)

Dienstag, 20. Januar 2009

's Buzzelche...

... nun hat's ihn doch erwischt :(

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Gewichtige Überlegungen

Heute hab ich mal die Waage ausgepackt.

Peggy barft wieder seit 20 Tagen etwa, unterbrochen von zwei Tagen Hundebesuch mit viiielen Keksen. Eigentlich frisst sie getreidefrei, nur helles Fleisch (Kaninchen, Geflügel, Fisch), keine stärkehaltigen Gemüse, dazu ordentlich Input mit Kräuterchen und Pülverchen. Das ist mal wieder der Versuch, ihre Milchleiste zur Räson zu bringen, die innerhalb der letzten beiden Läufigkeiten immer Geschwüre zwischen Erbsen- und Tischtennisball-Größe produziert hat. Gerade ist eines wieder tischtennisballgroß und wenn das so bleibt, wird sie wohl im November operiert werden. Ich hoffe allerdings, es schrumpft wieder von allein, denn die kleine Madame ist immer noch ein bisschen sehr speckig und mit Couching als größtem Hobby nicht gerade fit. Wir arbeiten dran... heute sagte die Waage für unser Pummelchen 16,3kg. Das ist etwas über ein Kilo weniger als letztes Jahr und daher nicht wirklich sooo schlecht. Aber immer noch etwa 3 Kilo zu viel.

Bhyi-Bo ist im Moment genau richtig. Im Sommer war er ein bisschen dürre, aber mit energiereicherem Trockenfutter hat er jetzt ein ausreichendes Winterpolster. Leider kann man das von seiner Unterwolle nicht sagen, davon hat er gerade etwas wenig. Aber ich war ja heute bei Gewicht: 14,7kg. Sieht gut aus und fühlt sich gut an!

Kalle's Gewicht hat mich nun ordentlich erstaunt - 14,3kg. Ich weiß nicht, wo die sein sollen, denn er klappert fast beim Laufen. In der Größe gibt er sich nix mit seinem Halbbruder. Die 400g mehr bei Bhyi-Bo sehen aber gaaanz anders aus?

Letzte Woche waren Kalles Schwestern da und die beiden wiegen um die 10kg, was bei beiden etwas untergewichtig ist, denn sie sind in der Höhe schon knapp an Peggy, also sicher bei 40cm. Lustig, die drei mal wieder zusammen zu sehen. 18 Monate sind sie nun alt und jeder für sich toll. (Zusammen manchmal sehr laut.)