Sonntag, 29. März 2009

Hunderunde Rhein-Main, die dritte

Auf die Gundwiesen ging es diesmal, hinter dem Frankfurter Flughafen. Und Dank Bandproben und anschließendem Bandgeschwätz und Zeitumstellung hatte ich nur knapp 5 Stunden Schlaf und Hammerkopfweh beim Aufwachen.

Da Miriam keinen Bedarf an Walldorf/Bahnhof-Gundwiese-Fahrdiensten zurückgemeldet hatte, hab ich den Bus stehen gelassen, mich bei den zurückbleibenden 3 Tibetern entschuldigt und nur Kalle in den Celi gepackt. Mit knapp halbstündiger Verspätung, schwarzem Kaffee, einer großzügigen Portion Vitamin C, 2 Paracetamol und einer kalten Flasche Cola schnell ab nach Hessen gebraust... unsere Aufholjagd über die Wiesen quittierte Kalle mit leichtem Unsicherheits-Gejammer, was ich bei meinem kleinen Eiermann immer sehr süß finde, wo er doch sonst gern mal die Ärmel hochkrempelt. Als wir schließlich auf die beeindruckende über 20-Hund-starke Gesellschaft stießen, musste er nochmal schlucken, suchte sich aber erstmal zielsicher Habca heraus, begrüßte Miriam und F. und sah sich dann um. Alles paletti! Stress hatte er dann nur mal kurz mit einem Berger de Pyrenees, als die beiden sich über die Reihenfolge beim Leckerchenabstauben neben zwei schicken Tibeter-Mädchen zanken mussten. Ansonsten war das wie die beiden Male zuvor ein entspannter, schöner Spaziergang in großer Runde mit netten Leuten und ich hoffe, dass es auf den diversen Blogs noch einige Bilder zu sehen gibt. Beim nächsten Mal nehme ich meine Kamera auch mal wieder mit, versprochen. Und ein Bonbon für mich: Miriam hatte ihre Freundin Annika mitgebracht und wir konnten uns gegenseitig was von New York vorschwärmen. Sehr nett!



Tja, und dann gibt's noch schöne und weniger schöne Sachen zu erzählen, die irgendwie mit heute zusammenhängen...

Unser Buzzelfreund Knox hat Donnerstag Abend eine Kreuzband-OP hinter sich gebracht. Freitag war ich ihn besuchen und so ein Borderbub mit Trichter ist ja mal ein jämmerlicher Anblick:



Was ein echter Border ist, der lässt sich durch sowas ja nicht aufhalten... trotzdem ist klar, ein Kalle ist für einen OP-Border mit Leinenzwang nicht gerade eine Freude. Und damit fällt Kalles Urlaub bei Christina, Daja und Knox flach, was eigentlich knappe 3 Wochen Seniorentreff und gelegentliches Leinengassi bedeutet.

Wenn... ja, wenn da nicht Miriam wäre. Weder meine Erzählungen, noch dieser Blog, noch die Hunderunden haben sie davon abgehalten, Kalle zum Urlaub in Frankfurt einzuladen. Mutig! :)) Kalle hat sich dann heute mal sein Hotel angeguckt und irgendwie befunden, dass es wie zuhause ist. Da wohnen zwei Zweibeiner und eine Peggy, die bloß schwarz ist und Habca heißt. Es gibt Kekse, wenn man lieb guckt, und das Wasser schmeckt auch. Also packen wir Dienstag seine Siebensachen und Kalle zieht wieder los zu neuen Abenteuern!

Danke Miriam und F.! Und Habca, 18 Tage gehen auch vorbei... ;)

Kommentare:

Emil hat gesagt…

Oh, tolle Sache. Da kann Miriam gleich mal schauen, ob sie auch als Zweihunde-Frauchen geeignet ist. Auf Habcas Reaktion bin ich gespannt.
LG BB

Kathrin mit Jamie hat gesagt…

Ui, da freue ich mich aber auf viele Habca-Kalle-Berichte im Philosophen-Blog :-) Und wünsche Dir eine erholsame Kalle-lose Zeit.

Miriam hat gesagt…

Emil, das Zweithundebarometer schwankt hier im Moment ungefähr halbstündlich: Ja auf jeden Fall - Oh Gott nein, bloß nicht.
Mal gespannt wie das in zwei Wochen aussieht!!

Miriam