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Donnerstag, 24. Dezember 2009

Merry christmas, everybody...

... and happy holidays!

Jaaa, der blog ist stille... es gibt so wenig zu erzählen. Es geht uns gut, ich bin zwar erkältet und schwebe stets zwischen medikamentöser Benommenheit oder alkoholschwangerem Genusstaumel, aber wir haben ruhige, erholsame Tage hier bei etwa 25cm Schnee in New Jersey.

Nachdem wir Sonntag aus dem Skihaus wieder daheim gelandet sind, war schon vorgezogene Bescherung für die Kids, denn die verbringen Weihnachten bei ihren anderen Elternteilen. Eine wahre "silent night" - es gab Macbooks für die drei baldigen Collegestudenten und man hörte nur noch gelegentliches Klicken und Tippen. Einer der drei ist schon an der New York University aufgenommen, einer wartet noch auf das weitere Auswahlverfahren für die Columbia. Man spürt die Ungeduld der beiden "Seniors", die Highschool endlich verlassen zu können, und für die dritte ist es 2011 soweit. Time surely flies. In ein paar Tagen starten wir in ein neues Jahrzehnt, so richtig glauben kann ich das nicht. Mir ist, als wäre der Jahrtausendwechsel gerade gestern gewesen, als wir "Final Countdown" gespielt haben und mitten im Solo runtergezählen mussten, weil wir uns in der Zeit vertan hatten. *hihihi*

Ein bisschen ärgerlich ist, dass die neue Kamera, die wir in New York City bei B&H (dem Mekka der deutschen Fotosüchtigen) gekauft haben, nicht funktioniert. Der Akku ist wohl kaputt, er lässt sich nicht laden bzw. gibt die Kamera keinen Pieps von sich. Also nicht nur, dass ich wenig zu erzählen habe, es gibt auch keine Bilder. Damn it. Unser Neffe hat sie mit in die Stadt genommen, wir treffen ihn morgen wieder und ich hoffe er konnte sie umtauschen.

Shopping ist ansonsten sehr ruhig. Alles ist "overpicked", wie meine Schwägerin sagt, zu dieser Zeit des Jahres kann man keine großartigen Schnäppchen machen. Gestern hatte ich allerdings schwarze Lederstiefel von Calvin Klein in der Hand, die ich unheimlich gern gekauft hätte - runtergesetzt von 300 auf 100 Dollar. Leider sind meine Waden derzeit zu fett und ich hab den Reißverschluss nicht zugekriegt. Ist das nicht beschämend? (Oder was immer die Übersetzung für "embarrassing" ist.) Da sitzt man da, probiert schweißtreibend 12 paar Stiefel, fühlt sich ohnehin schon wie ein Walross und schlüpft schließlich vermeintlich leichtfüßig in einen Traum aus Leder, um dann am Reißverschluss zu scheitern. Von dem Anblick weißer, schwabbeliger, gequetscher Waden gar nicht zu sprechen. Und da ich nichts mehr kaufen will, was nach einer Diät passen könnte, durften sie nicht mit mir nach Hause gehen.

Da wir gerade beim Thema sind, Essen bei The Melting Pot, wo wir Montag mit einer befreundeten Familie gegessen haben, ist nicht wirklich empfehlenswert. Das "traditional swiss fondue" enthielt eindeutig zu wenig Greyerzer und zu wenig Kirschwasser. Als ich dem Kellner, der das ganze mit viel Hokuspokus direkt am Tisch in einem Wasserbad-Töpfchen zubereitete (welch Frevel... so gab es natürlich auch keine Nonne oder Großmutter oder wie immer man die *yummi* Kruste nennt), erzählte, dass man in der Schweiz das Brot gern vorher in Kirschwasser tunkt, wollte er mir das kaum glauben. Allerdings glaubt einem hier sowieso kaum einer was - wenn wir fertig ausgelöste Austern kriegen und ich meine, dass ich eigentlich gern teste, ob die Viecher noch leben, ernte ich auch nur skeptische Blicke. (These germans.)

Was gibt es sonst noch? Gestern war ich mit in der Highschool und es war gerade Pause, so dass ich mich wie in einem B-Klasse-Teenage-Movie gefühlt habe. Die ganzen Kids auf den Gängen an ihren Schließfächern... wir haben Cookies auf Platten verteilt und mit Zuckerstangen auf Tischen drapiert. Es war "Volleyballmania" am letzten Tag Schule und 700 Kinder wurden mit Keksen und Zuckerzeugs abgefüttert. Nice. Und nach Sushi mittags von Yama hatten wir abends zum ersten Mal, seit wir die Familie besuchen, endlich einen Quarterpounder with cheese, was bei uns der Hamburger Royal ist, und jede Menge chicken nuggets. Ich glaube, ich werd auch jetzt zum Kühlschrank schleichen und die leftovers plündern. Kalte nuggets und sushi-Reste zum Frühstück! Ist das Leben nicht herrlich?

Ich wünsche euch ein frohes Fest!

Montag, 21. Dezember 2009

Für die Koblenzer Leserschaft...

... oder andere, die mit Romani Kontakt hatten: Wir sind in NYC mit dem Taxi an diesem Grill vorbei gefahren und mussten ziemlich lachen.



Ich weiß nicht genau, wie man es richtig schreibt, aber "tschuri" heißt Messer und "tschimmi-tschuri" Klappmesser auf Romanes, oder? :))

Sonntag, 20. Dezember 2009

Here we are again...

... in den Bergen New Yorks, genauer im Skigebiet Catskill, noch genauer am Fuße des Hunter Mountain. Während Kalle sein gewohntes Aufbewahrungscamp bezogen hat, verbringen Peggy und Bhyi-Bo das Weihnachtsfest rund um Koblenz.

Was gibt es bisher zu sagen? Es ist KALT!! Solltet ihr was vom Blizzard gehört haben und gestrichenen Flügen, wir sind dem noch entkommen. Heute geht es aber zurück nach New Jersey und ich bin gespannt, wie die Straßen wohl aussehen.

Die Nacht vor dem Abflug war wie immer kurz, der Flug diesmal allerdings auch. Wir hatten das seltene Glück, mit Rückenwind in etwas über 7 Stunden Newark zu erreichen. Im Flughafen erheiterte mich eine französische Ansage, die bekannt gab, dass alle Passagiere mit Flug LH4xxx sich zum Gate begeben sollten. Auf französisch hört sich L - H - 4 wie an? "Ell - Asch - Katt" - man spreche es laut aus und verstehe mein Amusement.

Immigration und Zoll haben wir diesmal ohne besondere Vorkommnisse hinter und gebracht, wobei Michel mit seiner Vielfliegerei langsam auffällig und genauer ausgefragt wird, was er im Land macht, wen er so besuchen wird und wen er denn so kennt. Die Fahrt in die Stadt wie immer beeindruckend und beim Warten auf unseren Neffen, mit dem wir zum Dinner verabredet waren und in dessen Appartement wir übernachten wollten, haben wir in einem Diner schon mal den ersten Cheeseburger geteilt. Yummy delicious, aber nichts gegen das Dinner, das uns erwartete.

Schlau machen sie es ja bei momofuku ko. Eine Reservierung der 12 möglichen Plätze ist nur online morgens um 10 Uhr möglich, genau eine Woche vor dem erhofften Termin. Da werden einige F5-Tasten gequält... unser Neffe jedenfalls hat es geschafft. Danach ist es etwas schwierig, das "Restaurant" zu finden. Oder wer würde hier Essen mit zwei Michelin-Sternchen erwarten?



Gäste werden hier zeitversetzt einbestellt und wir waren die ersten. Man zeigt seine ausgedruckte Reservierung vor und sollte auch seinen Führerschein dabei haben, um sich ausweisen zu können. Ganz wichtig: Pünktlich sein, sonst war es das mit der Reservierung. Und: Keine Fotos machen, sonst... genau, war es das mit dem Essen. Es gibt also leider keine Fotos von den zehn Gängen, die direkt vor uns zubereitet und serviert wurden. Es gibt auch kein Menü - gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Aber da darf man David Chang vollends vertrauen. Als Michel eine Pipipause eingelegt hat auf einer Toilette mit einem großen Regal voller exklusiver Kochbücher, wurde die Zubereitung eines Ganges für uns gestoppt, bis er wieder da war. Alles ist minutiös geplant, manche Gänge wie handgemachte Ravioli mit Ochsenschwanzsuppe werden erst auf der Theke vollendet, andere stehen eine ganze Weile servierfertig eine Armlänge von einem weg, weil sich wohl einiges an Aromen erst entfalten muss. Leider befindet man sich nach kurzer Zeit in einem kleinen Rausch, so dass ich nicht von allem berichten kann. Absolut präsent ist mit aber der Geschmack von Fenchelstreifen als Suppeneinlage, Saibling auf Mini-Blumenkohlröschen mit einem Wasserkastanienschaum und einer halben Entenbrust, die ich bisher noch nicht besser gegessen habe, da die Hautseite so dünn und knusprig zusammengeschmurgelt war, während das Fleisch in einem zarten Rosé auf der Zunge zerging. Wie dies in einer Garzeit hinzukriegen ist, wird uns wohl leider ewig ein Geheimnis bleiben. Momofuku kos Aushängeschild und der Gang, auf den Eingeweihte trippelnd warten, ist allerdings ein anderer und ich war leicht nervös - foie gras. Ich esse keine Leber. David Chang macht aber nicht einfach foie gras... er gibt Lychee- und Riesling-Gelee in eine tiefe Schüssel, streut gehackte und wahrscheinlich karamelisierte Pinienkerne darauf und lässt dann die gefrorene foie gras darüber raspeln. Taucht man seinen Löffel in diesen Schnee und nimmt von allem ein wenig, verschmilzt das ganze im Mund sofort zu einer Art Creme mit winzigen Knusperstückchen. Ich hatte gleichzeitig Angst und Vorfreude, den nächsten Löffel einzutauchen und zu probieren. Zum Schluss krönte ein Arrangement von Käsekuchen-Scheibchen in der Konsistenz von Ziegenkäse, aber überraschend fein-süß mit einem Kürbissorbet das Dinner und wir fielen verarmt, aber glücklich und trunken vor Aromen, Genüssen und Eindrücken in das nächste Taxi.

Jetlag sei Dank war die Nacht kurz, das Wiedersehen mit dem Rest der Familie aber wie immer wie ein Heimkommen. Nach kurzem Hallo ging es gleich wieder ins Auto und ich durfte "meinen" riesigen Escalade hier nach Hunter kutschieren. Die noch schnell in NYC erstandene Point-and-Shoot-Kamera habe ich allerdings vergessen - bzw. den Auflader mit der Batterie. Damn it. Es gibt also nur ein iPhone-Bild davon, dass die Bud-light-Lady back in town ist.



Leider hat mich dann doch eine Erkältung leicht erwischt, passend zur Urlaubsentspannung. Am Morgen in New York, als wir die Kamera gekauft haben, sind wir allerdings auch zu Fuß unterwegs gewesen und die eiskalte Luft brannte in unseren Lungen. Es ist unglaublich kalt in den Häuserschluchten, wenn der Wind dort hindurchfegt - da konnte auch der riesige Dunkin-Donuts-Kaffee (eine Kanne Kaffee in zwei Bechern), an dem wir uns festklammerten, nichts gegen ausrichten.

Stay tuned!

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Yippieh-Ya-Yeah, Schweinebacke!

Man verzeihe mir den unflätigen Ausruf (wobei es im englischen Original noch feiner wäre, denn da sagt der Bruce natürlich nicht Schweinebacke, sondern MotherPIEPer). Aber nachdem erst meine netten Arbeitskollegen ihr Go zu ein paar freien Tagen rund um Weihnachten gegeben haben und heute dann auch die Buchungsbestätigung für unsere Flüge aus den USA kam, werde ich New Yorks High Line doch noch dieses Jahr bewandern, und wieder New York in der Weihnachtszeit sehen, und wieder Truthahn essen und am 25. unter'm Riesenbaum Tüten auspacken und... und... und... Am 17. geht es los und am 27. zurück, damit meine netten Kollegen noch was von den Tagen zwischen den Jahren haben.

Die Frage ist nun wieder, wer von meinen allerliebsten besten Lieblingsfreunden und -verwandten sich das Kalleding ausgerechnet über Weihnachten an den Hals hängt... *schon mal vorsorglich sehr lieb in die leserunde schaut* *plinkplinkplink* Er ist wirklich schon viel ruhiger und netter und so geworden! *fingerkreuz* Im Gegenzug könnte ich Hundesitting an Silvester anbieten, falls jemand mal wieder richtig einen drauf machen will und wir nicht alle zu alt für sowas geworden sind.

Ich freu mich!

Dienstag, 19. Mai 2009

Tibetan Terrier Taxi Service

Ist das nicht cool? Nachdem ich am Sonntag noch über "Tiertransporte Donnersbergkreis" gewitzelt habe, weil in unserem Bobbelsche 5 Tibeter und zwei weitere Hütehunde saßen, haben Kayas Herr und Frau Chen heute DAS Mitbringsel für uns aus Amerika mitgebracht:



Das trifft es doch ziemlich genau ;)

Sonntag, 3. Mai 2009

Hundeln in Frankfurt

Bhyi-Bo, Kalle und ich sind heute relativ früh aufgebrochen, um uns trotz eines Termins am Nachmittag schnell zu einer kleinen Hündele-Runde mit Miriam, F. und Habca zu treffen. Die drei haben wir nämlich seit über 4 Wochen nicht gesehen - seit Kalle dort zum Doggy-Easter-Camp war.

Da ich nur 2 1/2 Stunden Zeit hatte, haben wir auf den schönen Niddawiesen von allem ein bisschen gemacht: Eine kleine Fährte durch kniehohes Gras für Bhyi-Bo und Kalle, einen Basistrail und einen etwas längeren Trail für Habca, ein Frisbeespiel mit Habca und eins mit Kalle, für mich eine Einführung in den Aufbau des Frisbeetrainings (wir brauchen einen Kongfrisbee!) und dann noch für Mr. Unterordnung Bhyi-Bo ein bisschen "zeig mal, was du alles noch kannst", was im Groben ok war, im Detail unsauber. Dafür aber hochmotiviert, was uns manchmal geräuschemäßig etwas auf die Nerven ging.

Die Sonne schien, die Hunde hatten Spaß und waren toll und motiviert und stolz, die Menschen plauderten angeregt, nebenan war ein Matschebach, so dass wir alle auch nach erfolgreichem Hündele aussahen - wenn das mal nicht wieder ein perfekter Sonntagmorgen war. Resümee: Das müssen wir dringend öfter machen!

Auf dem Rückweg haben Kalle, Bhyi-Bo und ich dann noch Kayas Familie abgeholt und zum Flughafen gefahren. Kaya ist nun für 2 Wochen zu Gast bei uns, während Herrchen und Frauchen den Westen der USA unsicher machen. Be sure to wear some flowers in your hair!

Nun ein kurzes Schläfchen und dann leider mit den Gedanken auf in die nächste Woche: Unterricht vorbereiten.

Samstag, 25. April 2009

Good news, bad news

Aloha!

Ja, wir leben noch... und wir sind auch wieder in Deutschland und die Familie ist auch wieder vereint. Kalle hat uns zwei Tage die Ohren vollgequatscht, bis er endlich auch im Kopf wieder daheim angekommen ist - aber es sei ihm gestattet, denn der Empfang, den eine fürchterlich schlecht gelaunte Peggy ihm bereitet hat, war nicht wirklich herzlich. *jammerjammerjammer*

Ja, gute Nachrichten und schlechte Nachrichten... ich schreib mal auf, was mir durch den Kopf schießt:

Bad news #1: Unser Celica ist hin und wir suchen nun einen neuen Motor. Falls jemand noch eine Idee hat, wo man einen finden könnte: Toyota Celica, 12/99, 1ZZFE (105kW, 1,8l). Sowas passiert natürlich genau dann, wenn ich für 5 Wochen komplett Vollzeit arbeiten gehe.

Good news #1: Seit Montag arbeite ich an 2 neuen Stellen in der Erwachsenenbildung. Es macht Spaß und ich glaube, man ist mit meiner Arbeit sehr zufrieden. Cool!

Bad news #2: Christinas Physiotherapeut Torsten, der Kalle in seinem Urlaub gesehen hat, hat mir bestätigt, dass Kalle hinten rechts Kniescheibensymptome zeigt. Die Kniescheibe war schon auffällig, als er angehender Junghund war, aber er zeigte gut 1 1/2 Jahre keine Symptome und ich dachte, sie hätte sich gefestigt. Auf der letzten Hunderunde in Gundheim waren die typischen Wechsler allerdings deutlich zu sehen. Ich versuche, das mal auf Video einzufangen... und hab das Gefühl, dass wir aus der geplanten PL-Untersuchung mit keinen guten Ergebnissen herauskommen. Im weiteren Verlauf heißt das, Peggy entgeht ihrer Kastration und Kalle seiner Karriere als Träger ihrer von mir heißgeliebten Eigenschaften. Ich kann nicht behaupten, ich wäre nicht enttäuscht und sehr traurig, aber da muss gerade als vereinsfreier Züchter leider der Verstand siegen.

Bad news #3: Ich hab morgen einen Familientermin und kann zum ersten Mal nicht zur Hunderunde Rhein-Main kommen :(( Ich wünsche allen Teilnehmern bei diesem Wetter ordentlich viel Spaß und hoffe auf Bilder!!

Good news #2: Nach langer Zeit der Provisorien habe ich seit 2 Tagen eine neue Waschmaschine und einen neuen Trockner. Dem Aktionhoch von AIG und citibank sei Dank. *hihi*

Bad news #4: Da ich vor dem Urlaub diese gerade noch nutzbaren Aushilfs-Altgeräte zum Waschen und Trocknen in Betrieb hatte, dachte ich schlauerweise, ich ziehe die beiden vom Strom, wenn ich 3 Wochen weg bin. Leider habe ich damit auch die alte Gefriertruhe vom Strom gezogen und 80EUR Magerfleisch etc und vier Tage Arbeit mit Eintüten von geschenktem Pansen, Blättermagen und Co sind langsam und genüsslich aufgetaut. Das Auftauwasser hat sich dann in die Garage verdünnisiert. Ein herrlicher Geruch! Die Tibis fressen derzeit daher Magnusson und ich habe die Gefriertruhe erstmal wieder angestellt, ohne reinzuschauen. Diesem Erlebnis stelle ich mich dann Montag und ebenso dem Anruf auf der Deponie, was die Entsorgung wohl kostet. *seufz*


Tscha, ich denke, das war es soweit von dieser Woche... ? Meine Urlaubsberichte kommen nun so nach und nach. Ich muss erstmal in den Haushaltstrott bei Vollzeitarbeit reinfinden, zum Glück ist mein Bruder noch da, geht Gassi mit den Hunden, spült und kehrt, so dass ich mich auf die Vorbereitungen des Unterrichts konzentrieren kann abends.

Wieso sind das eigentlich doppelt so viele schlechte wie gute Nachrichten? Ich sollte nochmal in mich gehen, ob mir nicht noch was gutes einfällt... :))

Mittwoch, 15. April 2009

Langsam reicht's!

Mit den Selbstbildern vor'm Spiegel :))

Aber bitte, Viola: Hier meine neue Dauerwelle. Ich darf sie derzeit weder waschen noch die Löckchen kneten, nicht mal in den Regen kommen. Aber ich finde, das ist die bisher natürlichste Welle, die mir je ein Friseur gezaubert hat. Bis zum Auftritt in knapp 10 Wochen dürfte das wieder meine "Bühnenhaarpracht" werden!

Dienstag, 14. April 2009

"Your body is not a temple...

... it's an amusement park. Enjoy the ride."

Ok, Mr. Bourdain!

30lbs weniger wären aber trotzdem ganz schön. Oder in der Heimat: 13,6kg.




(Ihr Körper ist kein Tempel, er ist ein Vergnügungspark. Genießen Sie die Fahrt.)

Spoiled rotten (2)

Nun ein bisschen Golfvokabular!

"to tee off" oder "auftii-en" nennt sich der Start eines Golfspiels, und wenn man vor allem mit Anfängern etwas schneller spielen will (oder muss), spielt man meistens einen "scramble", was mit "scrambled eggs" (=Rührei) nicht so viel zu tun hat, sondern heißt, dass in einem Team zwar beide Spieler schlagen, man aber immer den besseren Ball weiterspielt. Da Golf ein Sport ist, darf man nämlich nicht über den Platz trödeln, sondern soll zügig spielen, was auch immer nett gegenüber jenen ist, die nach einem einen Flight (=ein Spiel) haben. Höflichkeit und Etikette wird schließlich großgeschrieben im Golfsport.

Dienstag haben wir also in Frenchmans Reserve gegen 11 zu einem 4-er Flight aufgeteet und ein Scramble gespielt, Männlein gegen Weiblein. Weil Nita und ich so lange nicht gespielt haben (etwa seit September... *uiuiuii*), haben uns die Kerle ein paar Strokes gegönnt. Es gibt immer eine Vorgabe an jedem Loch, mit wie viel Schlägen man eigentlich einlochen sollte; ein "Par 3"-Loch sollte also in 3 Schlägen zugemacht werden. Braucht man genau diese Schläge, kriegt man null Punkte und hat "Par" gespielt (ein Schlag drüber bedeutet +1 und heißt "Bogie", ein Schlag drunter bedeutet -1 und heißt "Birdie" - usw. usf.). Am Ende gewinnt der, der die wenigsten Punkte hat. Easy, hm? Wir Mädels mit den Strokes durften uns ein paar mehr Schläge erlauben, um trotzdem Par zu spielen und uns 0 Punkte einzutragen. An einem Par 3 hatten wir einen Stroke, also einen Schlag zusätzlich und mit 4 Schlägen noch Par, an einem Par 4 dann zwei Strokes, an einem Par 5 drei Strokes. Das hört sich jetzt eventuell viel an, aber mein derzeitiges Handicap (54) erlaubt mir 3 zusätzliche Schläge an jedem Loch - und die brauche ich auch immer noch dringend! *flöööt*

Genug Golfvokabular? Dann zur Zusammenfassung: Die ersten zwei Löcher habe ich mich gefühlt wie ein Volltrottel, danach wurde es besser, ein paar echt geniale Schläge waren auch dabei und am Ende der Hinrunde (d.h. nach den ersten 9 Löchern) haben wir Mädels geführt. Da das ganze, man sollte es kaum glauben, aber echt anstrengend ist, bin ich auf den "back nine" am Loch 12 ausgestiegen, weil mir schlicht Kraft und Technik flöten gingen. Gut, vielleicht war auch der Cheeseburger mit French Fries in der "Halbzeithütte" Schuld. *g*


Statt Einzelbildern mal die dicke Frau beim Golfen in einer Slideshow:




Ich hab es dann schließlich bevorzugt, nur noch das Golfautole zu fahren. ;)



Auf alle Fälle war es ziemlich cool, mal wieder zu spielen. Und die Pizza abends bei Vic & Angelo's aus dem Steinofen war oberklasse. (So viel zu Sport und dicke Frau.)

Montag, 13. April 2009

Spoiled rotten (1)

... was soviel heißt wie "extrem verwöhnt" (oder "total verzogen" *g*).

Das ist die einzige Überschrift, die mir zu unserer Kurzwoche in Florida einfällt.

Mit zweistündiger Verspätung (und entsprechendem Airportzeitvertreib mit Shopping, Bier, Margaritas und Wöff... nein Wouff... also eigentlich Veuve) hieß es bye, bye New Jersey:



... und dann endlich welcome to Florida:



Wir wohnten in Frenchmans Reserve, eine Anlage, deren Straßen und Häuser in einer Golfanlage liegen. Man hat also immer das satte Grün direkt an seiner Terrasse und meist auch was zu gucken. Wenn allerdings Beginner am Start sind, sollte man aufpassen, dass man sich beim Sonnenanbeten kein blaues Auge von einem verirrten Golfball einfängt. Gell Michel... :)))

Da wir wegen der Verspätung den ganzen Tag unterwegs waren, war für größeres Sightseeing keine Zeit mehr. Nach einem Abstecher zur "Thirsty Turtle", wo wir uns zu Wings und Coconut-Shrimp (was für besonders Figurbewusste, Garnelen in Kokosraspel gewälzt und dann frittiert) hinreißen ließen, fielen wir ins Bett - und die Aircondition in unserem Raum irgendwann gegen 1 aus. Nach der so durchschwitzten Nacht in ziemlich weichen Betten hieß es am nächsten Morgen - nicht ohne ein Lachs-Avocado-Omelett und ordentlich Kaffee vorher - "Tee-Off-Time". Und was hatte ich nach der langen Pause Schiss, dass ich mich zum völligen Idioten auf dem Golfplatz machen würde.

Donnerstag, 9. April 2009

Happy birthday, Kalle!

Wie die Bangles so schön singen bei "Manic Monday": Time it goes so fast - when you're having fun!

Jetzt bist du schon 2 Jahre alt und wir senden dir aus Florida die herzlichsten Glückwünsche. Dass dein Tag besonders gewürdigt wird, da bin ich mir sicher! :)

Soooo klein warst du mal...



... und so süß...



... und ein Mamakind...





Naja... was daraus geworden ist, wissen wir ja alle!! :))))

Alles Liebe und hab einen schönen Tag - und treib ab morgen den armen Buzzelborder nicht in die Verzweiflung!

Montag, 6. April 2009

Hunter Mountain

Während die Jungs den gestrigen endlich sonnigen Sonntag zum Golfen genutzt haben, sind wir Mädels mit dem Escalade nach Hunter gebraust. Meine Schwägerin hatte dort ein Treffen mit einem Möbelbauer, der aus meist antiken Fundstücken neue Möbel anfertigt. Wir haben uns zum Beispiel eine Bar angeguckt, in der er alte Telefonmasten verarbeitet hat - lustig mit den Löchern der Steigeisen der Arbeiter. Dieser Möbelbauer soll die Bar hier im Haus in New Jersey bauen und hat auch schon im Skihaus in Hunter einige Sachen angefertigt. Auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.

Einen Cheeseburger und ein Bier später ging es dann zum Skihaus, das ich das letzte Mal fast noch im Rohbau gesehen hab. Du liebe Güte... es ist wirklich unglaublich schön und gemütlich geworden und hat so viele Details, an denen Nita noch weiter feilt und sie ausbaut. Ich bin auch da gespannt, wie es das nächste Mal sein wird.



Hunter Mountain selbst ist gerade im Wandel zwischen Skisaison und Sommersaison. Während einige wenige Pisten und Lifte noch in Betrieb sind, ist an anderen Stellen der Frühling auf dem Vormarsch. Das Wetter war hier ähnlich wie bei uns und alles ist etwas spät. Am diesem ersten sonnigen Tag konnte man sich aber gut vorstellen, wie es hier während des Sommers sein wird. Vor allem Fliegenfischen steht hoch im Kurs und da wir ja auch gern mal angeln, wäre das sicher ein Erlebnis.



Nun haben wir halb 8 morgens und in 2 Stunden werden wir abgeholt - es geht auf nach Florida. Der Wetterbericht meldet dort für heute Regen und die nächsten Tage warm, aber immer wieder wolkig. Gut dass wir tannen waren. ;)

As seen on TV!

Gestern Abend waren wir eingeladen, bei einer Freundin meiner Schwägerin zu einer Probe kalifornischer Weine. Cowboy Jim kam vorbei und präsentierte 2 Weiß- und 3 Rotweine von seiner Ranch mit Weinanbau und Bed&Breakfast. Tupperparty für Alkoholiker quasi und wir kamen natürlich gern.

Jim zeigte erstmal, was er in zwei Châteaux in Frankreich gelernt hatte. Er schenkte sich ein Schlückchen ein und machte dann vor: Nase tief ins Glas stecken ("bis Sie mit der Stirn an den Rand stoßen!"), ordentlich schnüffeln, dann das Glas lustig schwenken und nochmal ab mit der Nase rein ins Glas. Und dann: Einen Schluck in den Zungengrund laufen lassen und sofort schlucken!



Die anwesenden Europäer konnten sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. Jim legte seine zarten Hände rund um den Chardonnay, damit wir nicht lesen konnten, was wir trinken, und dotzte die Flasche beim Einschenken gekonnt auf jedem Glasrand auf. Ich bin ja so gar kein Chardonnay-Trinker, aber ok, ab damit. Die bereitgestellten Spuck- und Wegschütt-Eimer blieben nämlich erstmal leer - es wartete jeder auf den ersten Mutigen, der den guten Tropfen lässig Weingott Bacchus überließ. Der zweite Wein hatte eine längere Geschichte und war dann zur Überraschung ein Chardonnay, der uns diese Schüchternheit schnell überwinden ließ.

Zu meiner Freude war ich danach nicht diejenige, die ihr Weinglas himmelte. Ein Inder mit sehr sympathischer, lustiger Frau, die unglaublich gute selbstgemachte indische Snacks mitgebracht hatte, übernahm diesen Part. Später wurde mir dann bewusst, dass das die beiden sind, deren Produkte man im Hausfrauenfernsehen morgens in den Shoppingkanälen bewundern kann. Sie sind nämlich die Menschen hinter "As seen on TV" und ich musste direkt an eine Internetbekannte denken, die eine Zeitlang völlig begeistert vom Swivel Sweeper war. Und falls es hier begeisterte FURminator-Benutzer gibt: Auch die sind "As seen on TV". ;)

To make a long story short, was den Rest des Abends angeht: Wir hatten noch drei Rotweine, eine Mischung aus 2/3 Cabernet Sauvignon und 1/3 Zinfandel, einen Zinfandel und einen Cabernet Sauvignon. Zweiterer war überraschend, hatte eine intensive Basilikumnote und schmeckte nach Versailles im Sommer. Falls ich die Gelegenheit habe, diesen Wein nochmal ausschließlich zu testen, wäre ich nicht abgeneigt, meinem Vater ein Kistchen schicken zu lassen. Ob er mir nämlich nur deswegen so gefallen hat, weil ich die anderen Weine nicht wirklich aufregend fand, würde ich vor der Order von 30$/Flasche plus Shipping gern wissen.

Samstag, 4. April 2009

Dienstleistung

Das ist schon was nettes hier in den USA, dass der Service überall so gut und freundlich und meistens auch schnell ist. Man kommt sich als Deutscher öfter unhöflich vor, allerdings ist unsere Freundlichkeit ja auch weitaus verbindlicher als die allgemeine amerikanische freundliche Unverbindlichkeit. Was beides, finde ich, so seine positiven und negativen Seiten hat.

Auf alle Fälle habe ich heute wieder gestaunt, was Service heißen kann - wir haben nämlich ein Konto bei der Bank of America eröffnet. Das ging unglaublich schnell vonstatten und völlig komplikationslos - und wir haben sofort Kreditkarten erhalten. Also wirklich sofort. Nix Karte kommt in 2 Wochen, PIN in 3. Es sind zwar vorläufige Karten...



... ohne Personifizierung, aber vollwertige Zahlungsmittel. Da wir deutsche Kunden sind, wird es natürlich als Pluskonto geführt und hat den Zusatz Debit, ist aber tatsächlich eine hochgeprägte Kreditkarte (nicht wie VisaElectron oder ähnliche Dinge, die bei uns schon mal gescheitert sind - zumindest sehe ich sie kaum noch und in Frankreich werden sie oft als Zahlungsmittel abgelehnt). Die PIN konnten wir uns selbst aussuchen und die endgültigen Karten kommen nächste Woche.

Hintergrund der Sache ist, dass wir bei einem starken Euro hier ein bisschen Geld sparen wollen. Wie wir das möglichst gebührenarm hinkriegen, müssen wir uns noch überlegen. Tipps dazu nehmen wir natürlich gern entgegen! :)

Welcome to Margaritaville

Hieß es gestern. Es wurde nämlich dieses Teil geliefert:



(http://www.margaritavillecargo.com/)

Also hat meine Schwägerin ihre wirklich hervorragende mexikanische Lasagne, Guacamole und Chips gemacht und wir haben die Maschine ausgiebig getestet mit Margaritas und Strawberry Daiquiries. Jammi! Einen kleinen Kollateralschaden gab es allerdings: Mein Mann sieht seit gestern Spätabend aus wie Steve O. von Jackass, denn wo ich immer angewiesen werde, bloß nicht zuviel abzuschneiden, durfte mein Schwager gestern den Rasierer ansetzen: Michel hat nun praktische 9mm auf dem Kopf. Nun ja. Ob ich ein Bild einstellen darf, muss ich nachher mal fragen, im Moment ist er beim Friseur. Ich denke aber, für Extensions ist es zu spät...


*kicherkicherkicher*

Ok... für Kathrin und die hunde-board-Mädels

Also so ein bisschen Oompa Loompa fühle ich mich ja noch im Gesicht, aber ansonsten ist das Ergebnis echt ganz cool und dieses merkwürdige Erlebnis, sich in Papierunterwäsche von jemandem Airbrushen zu lassen, tatsächlich irgendwie wert :))

Heute morgen nach der Dusche:



Für Viola noch der Leopardenarm (und oh mein Gott, das könnte fast ein Oberschenkel sein... nach diesem Urlaub wird endlich abgespeckt):



Sprach's und schob sich einen halben Bagel mit Eiersalat rein. Meine Güte.

Oompa Loompas

Das sind die orangefarbenen Menschlein im Film "Charlie und die Schokoladenfabrik", habe ich mir sagen lassen. Ich hab den Film noch nie gesehen... aber ich weiß seit heute, wie Oompa Loompas sich fühlen müssen. Ich bin nämlich heute den ganzen Tag wie eine von ihnen herumgelaufen. Ich fühlte mich klebrig und komisch und überhaupt. Aber witzig! Vor allem weil es geregnet hat, als wir fertig waren, und ich nur ein T-Shirt anhatte. An meinen Armen sehe ich aus wie ein Leopard. Aber war ja klar, dass was schiefgehen muss, wenn ich mal seriös und ordentlich aussehen will. :D



Noch 2 Stunden und ich darf endlich duschen!

Donnerstag, 2. April 2009

Wind Nordost, Startbahn null drei...

... so hätten wir gestern unsere Verspätung besingen können. Wegen starker Winde war die Startbahn West nichts nutzbar (was irgendwie bei der Durchsage des Piloten bei mir zu einem 80er Jahre Flashback geführt hat, denn die Proteste vor dem Bau hab ich damals sechsjährig ja auch schon mitbekommen), und daher konnten wir erst gegen 14 Uhr starten. Die Flugdauer war mit unter 8 Stunden recht kurz, allerdings hatten wir das Glück, im einzigen überhitzten Teil des Fliegers zu sitzen. Während also vor, hinter und neben uns die Leute frierend nach weiteren Decken verlangten, hätten wir uns gern nackig gemacht. Da das auf einem Flug in die USA nicht unbedingt zu den Dingen zählt, die man so unternehmen sollte, haben wir uns mit Spaziergängen durch den Flieger mit Abstechern zur Bordküche (und damit kalten Getränken) begnügt. Ansonsten war nach unseren Erfahrungen mit Delta und Continental Airlines der Lufthansa-Flug eine echte Offenbarung - ein guter Getränkeservice, alkoholische Getränke inklusive, gutes Essen und wirklich freundlicher Service. Vor dem Lunch hatte ich also einen Gin Tonic, beim Essen ein Bier und als Resultat hab ich nicht mal das Einsammeln der Tabletts mehr mitbekommen - nightynights, everybody. Es war zwar nur ein kurzes, dafür aber ein gutes Nickerchen, und mit dem Ausfüllen der Einreisedokumente, Dutyfree-Shopping, Marley&Me, einer Folge Two and a half men und Desperate Housewives war der Flug schnell vorüber. Und auch die jüdische Französin neben mir, die zu breit für den Mittelplatz, aber zu kurz für die Staufächer über uns war, sorgte für einige Kurzweil. *kicher* Eine vom Winde verwehte Landung in Newark später hieß es dann: Welcome to the United States of America.

Als besondere Überraschung fing uns kurz nach dem Gepäckband ein Mensch vom Zoll ab und fragte, ob wir Lebensmittel mitgebracht hätten. Wir verneinten, aber er schien uns nicht recht zu glauben. Etwas später am Zoll wussten wir dann auch, WAS er da auf unserer Deklaration notiert hatte: To the right please, luggage-check on line 15. Also nochmal anstellen, nochmal das Gepäck scannen lassen... was ein Glück, meine Schwägerin brauchte keine Salatkrönung dieses Mal und Schokolade und Gummibärchen, Labellos und Niveacreme dürfen problemlos mitgenommen werden. Bei der Salatkrönung bin ich mir immer unsicher. Leider hab ich verpasst zu fragen, ob man Fleischwurst irgendwie legal ins Land kriegt. DAS wäre mal ein Mitbringsel.

Nun, der Rest des Tages ist schnell erzählt - ab mit dem Fahrer durch's verregnete New Jersey, großes Hallo bei der Familie, Kuschelrunde mit dem Schweizer Sennen und dem mittlerweile blinden Rottweiler... ein paar Bud light, durchhalten bis 10 und nightynights. Ich wollte so gern Lost sehen, denn hier sind sie schon in der Mitte der fünften Staffel und ich habe es online verfolgt - aber mir fielen alle 5 Minuten die Augen zu und deshalb muss ich es doch wieder im Netz gucken. Dabei gab es im Kinoraum eine kleine Lostparty mit 5 Highschoolkids. Und einer Popcornmaschine. :)

Um 6 Uhr heute morgen war ich glockenwach und zum allerersten Mal ohne Jetlag-Kopfschmerz - und verbracht haben wir den Tag ziemlich typisch. Shopping, unglaublich gutes Sushi als Lunch bei Nikko, Kaffee zuhause mit Quatschen und Sonne... dann haben wir noch Megan beim Diskuswerfen und Kugelstoßen in der Schule beklatscht und die besten Cheeseburger ever gegessen.

Morgen früh geht es ab in ein Spa und ich glaube, das wird ziemlich lustig. Neben ein bisschen Gesichtshaarentfernung *auaaua* sind meine Schwägerin und ich für Pedi- und Maniküre eingetragen und schließlich werden wir uns in Papierunterwäsche braun sprühen lassen, um in Florida am Strand nicht versehentlich von Greenpeace ins Meer geschoben zu werden. D.h. braun ist man wohl erst nach 8 Stunden, vorher ist man orange. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich nicht schon die Aussicht darauf sehr erheiternd finde. Ich werde natürlich Bilder machen. *hihihi* Aber was tut man nicht alles, um sich vom Hundehalter in ein Girlie zu verwandeln. Schließlich steht uns das Osteressen mit Familie Trump noch bevor. :)

Von zuhause gibt es bisher nur beruhigende Nachrichten. Kalle benimmt sich scheinbar ausreichend nett, so dass er nicht Gefahr läuft, an der nächsten Raststätte ausgesetzt zu werden. Aber das Doggie Easter Camp geht ja noch eine Weile. :)

Dienstag, 31. März 2009

Verräterin!

Das Gefühl durfte ich heute zum vierten Mal "genießen". War Kalle nachts eigentlich schon immer so kuschelig wie die letzte Nacht? Hat er mir schon immer so tief in die Augen geguckt? War da schon immer diese Trauer und die Gewissheit, dass ich ihn gleich im Stich lassen würde und einfach verschwinden?

Nein, natürlich nicht. Sagt mein Kopf. Aber mein Herzchen hat wie immer ein paar heiße Tränchen verdrücken müssen auf dem Weg nach Hause.


Einen schönen Urlaub wünsch ich dir, Kalle, so als Stadthund ;) und Miriam und F. und Habca ebenfalls eine schöne Zeit! Danke ihr drei!